Arbeitsbeginn auf dem Missionszentrum Immanuel

Liebe Freunde und Beter,

nun ist wieder eine Weile vergangen, seitdem wir etwas berichtet haben. Doch es ist wieder einiges seitdem geschehen, was zeigt, dass der HERR am Werk ist und wir nur staunen können und zusehen müssen, dass wir schaffen alles aufzuheben, was der Herr uns vor die Füße legt.

Nach ca. 1 Monat in Chihuahua bei Viktor und Katharina Neufeld ( die Zeit haben wir sehr genossen), stand uns schon der nächste Umzug nach Philadelphia bevor. Nachdem wir vor kurzem erst alles ausgepackt hatten, fingen wir wieder an alles einzupacken. Die Zeit drängte ein wenig, wegen der Schule in der Kolonie Philadelphia. Der Herr schenkte Mittel und Wege, dass wir dann auch am 15. 03 umziehen konnten, mit der Hilfe von Viktor und Katharina. Ein Umzug in Bolivien ist mit einigen Strapazen verbunden, und mit viel Staub in allen Ritzen der Möbel. Mit der Matratze und dem Bettgestell auf dem Dach ging es dann los. In den Tagen hat es sich zwischendurch so angefühlt, dass man gar nicht noch müder werden kann, als man war. Uns ist bewusst, dass der Dienst eine Herausforderung ist, aber ein Geschenk vom Herrn, wofür wir auch gebetet mit Viktor und Tina gemeinsam. Und nun hat Er uns diese Tür geöffnet. Der Herr schenkte mir ganz passend den Vers aus Josua 1, 9 in meiner stillen Zeit. ,, Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!" Der Herr weiß immer genau was wir brauchen.

Am Sonntag durften wir hier in Philadelphia schon unsere erste Jugendstunde durchführen. Am Dienstag hatten wir auch einen gemeinsamen Abend, bei Stockbrot. Bitte betet, dass wir die Herzen der lieben Jugendlichen für den Herrn gewinnen können.

Am Montag den 25.03 beginnt der Unterricht, mit 11 Kindern im Alter von 7 - 14 Jahren, alle in einer Klasse. Bitte betet, dass der Herr mich für diesen Dienst befähigt und ausrüstet, mit Kraft und Weisheit. Kinderherzen sind wie ein weißes Blatt Papier, dass man mit Gottes Hilfe beschriften darf, welches aber auch eine große Verantwortung ist.

Auf dem Gelände gibt es allerhand zu tun, doch Schritt für Schritt kommt es voran. Johan und ich bewohnen in dem Gebäude zwei Zimmer und leben uns langsam ein. Bitte betet auch um gesegnete Gemeinschaften mit den Menschen hier in der Kolonie und das wir uns gut einleben können, und ein Segen für die Menschen hier sind.

Eine große Gebetserhörung für uns ist unser Auto, dass wir uns kaufen konnten. Es erleichtert uns so manches und wir sind dem Herrn von Herzen dankbar dafür.