Rundschreiben

Groß ist der HERR und hoch zu loben, ja, seine Größe ist unerforschlich.

Ps.145,3


Liebe Geschwister in dem Herrn, liebe Freunde und Beter,

hoch über den Wolken schwebt unser Flugzeug in Richtung Süden, heimwärts nach Bolivien, wobei meine Gedanken zurück in die vergangene zwei Wochen gerichtet sind und ich komme aus dem Staunen nicht heraus, wie groß unser HERR ist!!!

Gemeinsam mit meiner Frau und vielen Glaubensgeschwistern durften wir besondere Gottesnähe erfahren und das gibt mir auch den Wunsch möglichst schnell euch, ihr Lieben, davon zu berichten, weil ihr ja durch eure Gebete aktiv zu den Gnadenwirkungen Gottes beitragt.

Der "Gegenwind" in unserem Dienst ist Teil der Wunder Gottes!

Als wir noch unterwegs auf dem Hinflug nach Campeche (Mexiko) waren, erfuhren wir wieder mal, dass wir unfreundliche Begleiter hatten und zwar; böse Nachreden, Verleumdungen die über moderne Verkehrsmittel und Medien verbreitet wurden. Eigentlich nichts neues, nur das diese Art aus verschiedenen Richtungen kommt und manchmal aus nächster Nähe und dementsprechend sind dann auch unsere Empfindungen.

Doch was macht der Herr...?

Kurz bevor wir fast erdrückt von den Lawinen dieser schmutzigen Verleumdungen, hielten wir beide, meine Frau und ich, die Stille Zeit im Flughafen von Mexiko City. Wir hatten verschiedene Texte, aber die Botschaft war eine und als uns die erste Nachricht erreichte und wir erfuhren, das der Feind des Herrn schon sein Unkraut auf die vor uns liegende Stellen in Mexiko und Belize ausgestreut hatte, waren wir auf diese Nachricht durch Gottes Wort

wunderbar vorbereitet und wir konnten uns damit so trösten, das uns die unangenehme Nachrichten nicht entmutigen konnten.

Mein Text war: Ps.55.

Der ganze Psalm schien plötzlich, wie für uns geschrieben!

Pss.55,23-24 Wirf dein Anliegen auf den HERRN, und er wird für dich sorgen; er wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen! 24 Ja, du, o Gott, wirst sie in die Grube des Verderbens hinunterstoßen; die Blutgierigen und Falschen werden es nicht bis zur Hälfte ihrer Tage bringen. Ich aber vertraue auf dich!

Wie ein Nebel in der Frühe verzog sich die langsam heranschleichende Bedrückung und wir setzten unsere Reise ermutigt und fröhlich fort.

Der "Rückenwind" vom Herrn durch unsere Heimatgemeinden!

Unsere Heimatgemeinde Mennonitengemeinde Elmshorn, schickte zu unserem Einsatz einen Mitarbeiter, der uns die ganze Zeit begleitet hat und uns ein großer Segen war! Es war der Jugendleiter unserer Gemeinde, Daniel Abrams. Gemeinsam durften wir für die Arbeit beten und auch einige Dienste wurden durch Daniel übernommen, welch eine Erquickung für uns aus der Heimatgemeinde!

Auch andere Gemeinden in Deutschland und Bolivien begleiteten unseren Dienst mit Gebeten und natürlich auch IHR, unsere treuen Beter, welch ein Segen für uns!

Einige Rückmeldungen waren auch sehr ermutigend, Danke ganz herzlich dafür!

Mexiko, Campeche, Colonia Guanacevi:

Die kleine Gemeinde in Guanacevi hatte auf diesen Besuch gewartet und wir konnten noch vor den Abendversammlungen einige wichtige organisatorische Dinge im Vorfeld im Rahmen einer Gemeindestunde besprächen, danach kam die Predigtreihe über den Epheserbrief und wir konnten viel erbauliches aus Gottes Wort lernen.

Obwohl die Versammlungen nicht evangelistischen Inhalts waren, kamen doch einige aus zum lebendigen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, welche Gnade vom Herrn!

Dem Herrn sei Dank!

Zwei weitere, besondere Ereignisse hatten wir am Sonntag.

Taufe! Ein Ehepaar hatte den Wunsch auf den Glauben getauft zu werden und wir haben uns Sonntag Nachmittag dafür Zeit genommen. Es war eine rührende Stunde, als die Geschwister nach klaren Zeugnissen von ihrer Bekehrung in das Wasser zur Taufe stiegen!!!

Dem Herrn sei Dank!

Abendmahl! Daran gedacht, das Neugetaufte anwesend waren, und solche Glaubensgeschwister die schon seit 4 Jahren kein Abendmahl genommen hatten, kam uns auch diese Stunde, wie der Himmel auf Erden vor.

Cornelius Neufeld, mein leiblicher Bruder und Missionar in Belize, diente uns an dem Abend mit dem Wort und versetzte uns dadurch in eine tiefe und dankbare Erinnerung an Christi Opfer für uns.

Belize, Spanish Lookout

Die Gemeinde in Belize hatte uns zu Abendversammlungen und Diener-Bestätigung eingeladen.

Wir freuten uns natürlich sehr die Geschwister wieder zu treffen, denn uns verbindet noch die Zeit als wir gemeinsam mit ein paar Familien vor Jahren den Grund dieser Gemeinde legten, nun waren wir schon über 2 Jahre nicht mehr da gewesen und daher war die Aufregung zu unserem Wiedersehen mit ihnen groß.

Versammlung in einer Altkolonie auf dem Weg von Mexiko nach Belize

Mein Bruder Cornelius Neufeld mit seiner Frau Natalja holten uns aus Mexiko ab und weil wir in Belize, kurz nach der Grenze direkt an einer Altkolonie, wo Cornelius mit Bibelstunde begonnen hat vorbei fuhren, entschieden wir uns da eine öffentliche Versammlung in einem Park zu machen.

Es waren viele Besucher da und wir durften in der Kolonie zum ersten mal eine öffentliche Versammlung machen.

Auch in der Altkolonie hatte fast jeder Verleumdungsnachrichten bekommen, doch wir hatten eine überaus große Versammlung!

Manchmal scheint es so, je mehr Gegenwind, desto mehr Gnade von dem der alle Gewalt im Himmel und auf Erden hat, von unserem HERRN!!!

Spanish Lookout

Die Abendversammlungen waren gut besucht und es kamen einige in die Seelsorge um sich zu bekehren, die andern mit persönlichen Anliegen.

Der aufregendste Tag war natürlich der Sonntag!

Zwei Prediger und zwei Diakone wurden für den Dienst in der Gemeinde des Herrn mit Handauflegung der Ältesten, geweiht.

Es sind die ersten Diener in der Gemeinde und daher muss man sich über die Freude der Gemeinde nicht wundern.

Wenn der Herr den Becher voll einschenkt, scheint die Zeit immer sehr kurz zu sein!

Danke, Danke, Danke unser großer HERR, und danke auch euch, ihr lieben Brüder und Schwestern für euer eifriges Mitbeten und auch für alle Rückrufe und Ermutigungen, der HERR möge es euch reichlich lohnen!

In Christus Jesus verbunden,

eure Viktor & Katharina Neufeld