Rundschreiben

 Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen, ...               Apg.2,41a

Liebe Missionsfreunde,

seit unserer Rückkehr von dem Einsatz in den USA und Mexiko, ist wieder schon eine Woche vergangen und ich halte es fast nicht aus, euch von der gesegneten Zeit zu berichten!

Zuerst möchte ich mich ganz herzlich für eure Gebete bedanken, der Herr segne euch dafür!

Seminole Texas

In Seminole TX. waren wir in der Woche vor Ostern.

Taufe:

Am Tage unserer Ankunft erfuhr ich das der gewählte Prediger Hein Wiebe mit seiner Frau Tina, fest entschlossen waren sich auf ihren Glauben taufen zu lassen, denn sie hatten sich damals in der Altkolonie in Bolivien nur zum heiraten taufen lassen.

Weil die Mennoniten in Amerika nicht heiraten dürfen ohne getauft zu sein (heiraten wollen aber die meisten), dadurch werden auch die meisten im Unglauben getauft. Diese Verirrung unter vielen Mennoniten macht uns in der Verbreitung des Evangeliums viel zu schaffen weil die meisten aller traditionellen Mennoniten in Amerika im Unbekehrten Zustand getauft werden.

Daher waren wir um so mehr erfreut als wir von der Entschlossenheit unserer Geschwister erfuhren.

Und so bediente ich dieses Ehepaar gleich im Anschluss an der ersten Abendversammlung mit der Glaubenstaufe.

Versammlungen:

Der Herr überraschte uns auch mit der Zahl der Besucher, denn es kamen mehr Leute, als wir eigentlich erwartet hatten, so sahen wir auch darin Gottes mächtige Hand!

Das allerwichtigste aber war, dass der Herr Gnade schenkte und 9 Personen kamen zum lebendigen Glauben!

Einige von denen waren zum ersten Mahl in den Versammlungen.

Am Osternachmittag feierten wir das Mahl des Herrn und freuten uns sehr, dass gerade durch die Leidenswoche und auch am Auferstehungstag, Menschen zum Glauben kamen! Die Botschaft des Evangeliums ist immer noch heilswirkend für die, die es glauben!!!

Mexiko, El Cuervo

Am Ostermontag fuhren wir über Land nach Mexiko. Insgesamt brauchten wir um die 10 Stunden dafür.

In Mexiko trafen wir unsere Mitarbeiterin Marianne Neufeld, auch Anita, unsere Mitarbeiterin aus Bolivien war angereist, dazu kamen aus unserer Gemeinde in Deutschland unser Ältestenpaar, Gennadi & Margarita Neufeld und unser Diakonenpaar Peter und Tanja Harder mit ihrem Sohn, Lukas (16).

Gemeindegründung

Alle Vorbereitungen zur Ältesten-Einsetzung waren schon gemacht worden, so das wir gleich mit einer Gemeindestunde beginnen konnten und besprachen uns unteranderem dabei über den Ablauf der geplanten Abende.

Die Abende waren nicht Evangelistischen Inhalts, an einem Abend gaben alle, die zu der Gemeinde gehören wollten, Zeugnisse von ihrer Bekehrung. Folgende Abende füllten wir mit Themen über Gemeinde und Leben in Hingabe. Anschließend gab es immer Kaffee und Snak und anregende Gemeinschaften.

Taufe

Am Samstag vor der Gemeindegründung ließen sich noch 6 Geschwister taufen, was uns auch sehr freute, es waren zwei Ehepaare und zwei Jugendliche.

Am Sonntag hatten wir dann einen feierlichen Gottesdienst mit Ältestenbestätigung und Gemeindegründungszeremonie.

Es waren aus anderen Gemeinden Älteste und Vertreter angereist mit uns gemeinsam dieses so wichtige Ereignis mitzuerleben.

Herzlichen Dank für eure Gebete ihr lieben, der Herr vergelte es euch!